Die Kostenfrage

Von Tierfindern werden wir häufiger auf die Kostenfrage angesprochen. Wie wird die Wildtierhilfe denn eigentlich finanziert?

Unsere gesamte Hilfe für die Wildtiere wird von uns vom privaten Einkommen finanziert, seien es die teuren Aufzuchtfuttersorten, die Tierarztbesuche, Käfige, Transportboxen, Rettungsfahrten mit dem Pkw, Autoreparaturen usw. .... Wir erhalten weder vom Staat noch von den Kommunen noch von LBV oder NABU irgend eine Kostenerstattung oder Kostenbeteiligung. Da wir kein Verein sind, sondern eine Privatinitiative, haben wir auch keine Mitgliedschaften mit Jahresbeiträgen. Wir müssen für alles selbst aufkommen.

Deshalb benötigen wir dringend Spenden, d. h. sowohl Sachspenden als auch Geldspenden.

Welche Kosten fallen überhaupt an?

Grundsätzlich sind die Kosten für jeden Pflegling sehr unterschiedlich, das hängt z. B. vom Alter des Findlings, von der Schwere seiner Verletzungen und diversen anderen Faktoren ab, oder grundsätzlich davon, welcher Art das Tier ist. Insektenfresser sind z. B. sehr teuer in der Aufzucht, da Insekten vergleichsweise teuer zu beschaffen sind. Besonders hochwertige lebende Futterinsekten wie Wachsmottenlarven oder Bienenmaden sind natürlich noch teuerer. Und dann können sich Tierarztkosten bei schwer verletzten Tieren oft im Vorhinein gar nicht wirklich beziffern lassen. Röntgenaufnahmen, OPs, Krankenbehandlungen, Notfallversorgungen, Notdienstgebühr... Sie können sich vorstellen, dass so laufend sehr hohe Rechnungen auf uns Helfer zukommen, die bezahlt werden müssen. Ohne Entgelt keine Leistung, weder vom Zoogeschäft noch vom Tierarzt.

 

Verletztes Bein eines Schwans - im Gefieder klebt noch Blut von der Wunde

 

Wer zahlt für die Wildtierhilfe?

Überwiegend liegt die Kostenlast bei mir selbst. Die Vogel- und Entenkollegin sind Hausfrauen. Die Forchheimer Kollegin ist zwar berufstätig, aber hat auch zahlreiche Ausgaben für die eigenen Tiere, ebenso wie ich auch.

Wir sind daher dringend auf Spenden durch wildtierliebende Gönner angewiesen, denn ohne Unterstützung können wir leider nur wenige Wildtiere annehmen, da unser Geld nicht für alle Findlinge ausreicht. Was soll aus den anderen Findlingen werden, wenn niemand uns finanziell unterstützen will???

 

Nicht nur Wildtiere landen bei uns, manchmal sind es auch Haustiere, denen wir helfen, hier ein schwer krankes Kätzchen:

 

 

Elsterkind besucht Schiefhals-Kaninchen:

 

Täglich geraten viele Wildtiere in Notsituationen. Sie können uns helfen, diesen Tieren bestmöglich zu helfen. Ganz neu ist unser Projekt zur Errichtung einer kleinen Wildtier-Auffangstation für die Regionen Bamberg und Forchheim. Hier benötigen wir noch ca. 2.500 Euro alleine für den unverzichtbaren Volierenbau. Wenn viele Leute spenden, bekommen wir den Betrag sicher zusammen.

Über Spendenmöglichkeiten informieren Sie sich bitte hier:

http://wildtierhilfe-bamberg.npage.de/spendenkonto-fuer-ihre-geldspende.html

Wir sind für jede Form der Unterstützung sehr dankbar.